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How to Host a Dungeon 2nd Edition
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 02/18/2021 04:22:29

https://www.teilzeithelden.de/2021/02/17/rezension-how-to-host-a-dungeon-demoversion-tony-dowler/

Dungeons üben eine unheimliche Faszination aus. Geheimnisvolle Kavernen, gefährliche Höhlen und tiefe Grotten wollen erkundet werden. Die meisten von uns werden schon als Kinder den einen oder anderen Dungeon gezeichnet haben. How to Host a Dungeon von Tony Dowler beschäftigt sich mit dem Zeichnen von Dungeons auf spielerische Weise.

Was ist das für ein Spiel? How to Host a Dungeon von Tony Dowler ist ein Solospiel, das sich mit der Erstellung und der Geschichte eines Fantasydungeons beschäftigt. Man startet mit einer mehr oder weniger ebenen Oberfläche in der grauen Vorzeit vor der Ankunft jedweder Zivilisation. Im Laufe des Zeichnens durchläuft dieser Platz mehrere Zeitalter, in welchen Völker ankommen und wieder verschwinden, Schätze und andere wertvolle Materialien über den Plan verteilt werden und langsam die Zeit voranschreitet.

Währenddessen halten die Zeichnenden auf einem Blatt Papier (oder einer beliebigen anderen Zeichenoberfläche) die Geschehnisse auf dem Plan fest. Im Laufe der Zeit und mit dem Ankommen und Verschwinden neuer Völker und Monster entsteht so nicht nur ein Dungeon, sondern sogar eine mehr oder weniger plausible Hintergrundgeschichte für diesen, welcher dann von einer wagemutigen Heldengruppe gestürmt werden kann. Oder man spielt How to Host a Dungeon lediglich zum Zeitvertreib, der sich selbst genügt.

Um sein Verlies zu bauen, benötigt man lediglich Papier, ein paar Stifte am besten in unterschiedlichen Farben und mehrere Würfel, die jeder Rollenspielerin sowieso vorrätig haben sollte.

The Primordial Age

Der Dungeon am Beginn seines Lebenszyklus. Wir beginnen das Spiel mit dem Zeichnen der Grobkarte. In dieser Phase entstehen die ersten Höhlen, es tauchen Schätze und unterschiedliche Biome auf, welche dem Dungeon seine Charakteristika verleihen.

Die erste Karte zeigt den Dungeon am Ende des Primordial Age. Es wird für alle Schichten ein bestimmtes Merkmal erwürfelt, und zwar in diesem Falle für die Oberfläche ein weitläufiges, von Pilzen bewachsenes Biom. Ob diese Pilze nun baumhoch wie in Vvardenfell sind oder doch normal groß und nur der Dungeon und seine Bewohner winzig, wird sich im Lauf der nächsten Zeitalter zeigen.

Neben üblichen Untergrundbiomen wie den Magmagrotten und einer Kaverne hat sich in einer großen Höhle eine kleine Alien-Zivilisation eingenistet. Woher sie stammt und was ihre Absichten sind, ist nicht klar. Aber vielleicht entwickelt sich ihre Geschichte im Laufe des Geschehens ja noch weiter.

Wie man an dieser ersten Karte bereits erkennen kann, ist es absolut nicht notwendig, gut zeichnen zu können. Solange die beabsichtigte Umgebung erkennbar ist, erfüllt die Zeichnung ihren Zweck. Und gerade bei einem Kritzelspiel wie How to Host a Dungeon sollte man Freude daran haben, die eigene Zeichnung immer wieder an die neuen Umstände anzupassen und neu zu zeichnen.

Age of Civilization

Die Ankunft der Zwerge. Sobald die graue Vorzeit vorüber ist, wird es Zeit für die ersten zivilisierten Völker. Während die Vollversion von How to Host a Dungeon eine Vielzahl an interessanten Optionen für untergrundbewohnende Zivilisationen bietet (unter anderem Aliens, Zauber*innen, Dämonen und Tiefelfen), bietet uns die Demoversion „nur“ die klassischen Zwerge als erste Zivilisation in unserem Dungeon. Dieses Volk wird auch in der Vollversion für einen ersten Spieldurchlauf empfohlen.

Die Zwerge beginnen ihre Reise in diesem Dungeon, indem sie von der Seite der Karte kommen und ihre ersten vier Kammern graben. In diese Kammern darf derdie Zeichnende nun insgesamt zwei Symbole für Bevölkerung und Schätze setzen. Jede Runde wird nun ein Punkt Bevölkerung und Reichtum addiert. Mit jedem Punkt Bevölkerung kann derdie Zeichnende neue und interessante Räume an die existierenden Räume setzen. Auf diese Art und Weise wächst der Dungeon der Zwerge langsam, aber stetig und organisch. Mit den Zwergen hat man sogar die Auswahl, in welche Richtung man sich entwickeln möchte. Sollen die Zwerge eine gewaltige Thronhalle ausheben? Sollen sie Kraftwerke und nahezu unmögliche Maschinen bauen? Oder sollen sie zu tief graben? Je nachdem, welchen der drei angebotenen Entwicklungspfade man wählt, ändert sich auch das Schicksal unserer kleinen Zwergengemeinde.

Die Demoversion bietet uns „nur“ die klassischen Zwerge als erste Zivilisation in unserem Dungeon an. Manche Optionen auf der Bauleiste verändern die Umgebung des Dungeons radikal. In unserem Beispiel entschied ich mich für die unterirdischen Verbindungswege, ein die gesamte Breite des Plans umspannendes Schienennetz – soll noch jemand sagen, so etwas gäbe es nur in der Warhammerwelt. Da es auf der passenden Höhe lag, entschied ich, dass die Zwerge die wertvollen Edelsteine in der Mitte der Karte entdeckt und abgebaut haben sollten. Das hinterließ natürlich eine gewaltige Höhle, welche es notwendig machte, dass die Zwerge ihr Schienennetz mit einer enormen unterirdischen Brücke verbanden. Aus diesen Faktoren ergab sich ganz natürlich eine interessante Konstruktion, auf welche die Charaktere im Laufe eines Abenteuers treffen könnten.

Sobald die Bevölkerung die Zahl 10 überschreitet, bricht die Zivilisation zusammen. Dieses Schicksal teilen die Zwerge mit allen anderen ersten Zivilisationen bei How to Host a Dungeon. Je nach den gewählten Bauten kann man bei den Zwergen zwischen „Sie haben zu tief gegraben“, „Bürgerkrieg“ und „industrieller Unfall“ wählen – jedes Ereignis für sich ist eine hochinteressante Geschichte, die in einem für die Spieler*innen zu erkundenden Dungeon Spaß machen sollte.

Das Zwergenreich am Ende seines Lebenszyklus. Sobald das Zeitalter der Zivilisation zu seinem Ende kommt, weil die Bevölkerung genug gewachsen ist, werden die entsprechenden Änderungen auf dem Plan vermerkt. Das können in unserem Fall beispielsweise ein Schlachtfeld aus dem Bürgerkrieg oder Verwüstungen aufgrund einer industriellen Katastrophe sein. Sollten die Zwerge zu tief gegraben haben, würde man einen Schacht bis tief hinunter zum Rand des Plans zeichnen. Da sich unter Bar Emmon, unserer Festung, aber bereits die Magmakavernen befanden, zog ich den zwergischen Bürgerkrieg als Untergangsszenario vor.

Age of Monsters

Die Monster kommen! Nach der Zivilisation folgen die Monster. In dieser Phase dringen Ungeheuer aller Art in den Dungeon ein, machen ihn zu ihrer Heimat und kämpfen möglicherweise gegeneinander.

Zu Beginn dieses Zeitalters werden aus einem Deck drei Monster gezogen. Dies sind die Neuankömmlinge. Die Auswahl bei diesen Unholden reicht über Skelette, Vampire, Rattenmenschen, Zwerge, Nomaden, Oger und viele andere Arten von unschönen Herausforderungen. Diese Neuankömmlinge werden zufällig über den Plan verteilt, wobei es bei manchen Monstern spezielle Platzierungsregeln gibt.

In unserem Beispiel siedelten sich ein großer Wurm, ein Stamm Troglodyten und eine Gemeinschaft Ritterinnen an. Während sich die Ritterinnen nur an der Oberfläche ansiedeln dürfen, wäre es im Nachhinein vielleicht stimmiger gewesen, wenn der große Wurm und die aquatischen Troglodyten ihre Plätze getauscht hätten – während der große Wurm überall im Dungeon auftauchen kann, wären die Troglodyten an einem großen See wahrscheinlich wesentlich besser aufgehoben. Andererseits sorgt dieser Umstand wieder für großes Konfliktpotential zwischen den beiden Fraktionen und muss daher per se nichts Schlechtes sein.

RitterWurmTroglodyten Jedes dieser Monster durchlebt nun einen eigenen Lebenszyklus, ganz ähnlich der ersten Zivilisation in unserem Dungeon. Ob diese Monster nur eine kurze Lebensspanne haben oder sie über weite Strecken des Spiels den Dungeon dominieren, bleibt den Würfeln und den Entscheidungen der Spielenden überlassen. Im Laufe ihres Lebenszyklus werden sie stärker oder schwächer. Sobald ein Monster eine gewisse Stärke überschreitet, hat es den Dungeon unter seine Kontrolle gebracht und wird nun zum Antagonisten im Age of Villainy.

Age of Villainy Das Monster beziehungsweise die Fraktion, die in diesem Zeitalter die Kontrolle über den Dungeon gewonnen hat, wird nun entweder zur Horde oder zu einem Imperium, je nach Monster und Ausgang der Würfel. Als Horde oder Imperium folgt nun ein letzter Lebenszyklus, welcher die weiteren Geschehnisse in der Endphase des Spiels beschreibt. Je nachdem, zu was das stärkste Monster geworden ist, werden im Dungeon noch Konstruktionen gebaut, Expansion betrieben und der Aufstieg an die Oberfläche zur Unterwerfung der Welt (was denn sonst?) vorbereitet.

Und das war schon How to Host a Dungeon in seiner Kurzfassung.

Was finde ich in der Vollversion? Im Gegensatz zur Demoversion umfasst die Vollversion mehr Artwork, mehr Monsterkarten und mehr Zivilisationen, die den Dungeon besiedeln können. Dazu gibt es noch weitere Regeln zu Landschaften und dem Bau des Dungeons.

Fazit Dungeons üben seit den Urzeiten des Hobbies Rollenspiel eine enorme Faszination auf die meisten Rollenspieler*innen aus – nicht umsonst beschäftigt sich mit Dwarf Fortress wohl eines der komplexesten Computerspiele überhaupt mit dem Schicksal einer Zwergengemeinschaft in ihrer Wehrstadt. Die Freude, einen Dungeon zu Papier zu bringen, ist in diesem kleinen Solospiel sehr schön auf den Punkt gebracht. Man darf keinesfalls erwarten, hier so etwas wie einen Generator für Zufallsdungeons vor sich zu haben. Auch werden sich die so erschaffenen Dungeons relativ bald wiederholen. Überdies ist die Seitenansicht des Spiels hinderlich, wenn man detailliertere Ansichten eines bestimmten Ortes anfertigen möchte, da How to Host a Dungeon lediglich grobe Übersichtskarten vorsieht.

Trotz aller erwähnten negativen Punkte kann man aber sehr wohl feststellen, dass dieses kleine Solospiel einen Schatz an Kreativität und Möglichkeiten bietet. Es wird keinen fertigen Dungeon auf die Karte zeichnen, aber es bietet eine Fülle an Ideen und Hinweisen für jeden kreativen Dungeonbauerin. Heraus kommt also kein fertiges Produkt, sondern eine Halde an Inspiration.

Und was könnte man mehr erwarten?



Rating:
[4 of 5 Stars!]
How to Host a Dungeon 2nd Edition
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For the Love of Dungeons
by Eric P. [Verified Purchaser] Date Added: 09/02/2020 14:50:51

This is a wonderful product with inspirational dungeons which you can fill out for any of your dungeon fantasy games.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
For the Love of Dungeons
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How to Host a Dungeon
by David v. H. [Verified Purchaser] Date Added: 04/29/2020 11:26:47

This item is interesting and has a few good ideas for new DMs and some for long time DMs.



Rating:
[3 of 5 Stars!]
How to Host a Dungeon
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How to Host a Dungeon FREE VERSION
by Seth H. [Verified Purchaser] Date Added: 01/25/2020 06:49:48

This is a great product! I mean it's free! But also a great idea on how to make a handy dungeon simulator that has more depth to it than most RPG's put into their dungeons. You have some control over how things play out. Fantastic 5/5!



Rating:
[5 of 5 Stars!]
How to Host a Dungeon FREE VERSION
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How to Host a Dungeon
by Cg G. [Verified Purchaser] Date Added: 07/17/2019 10:30:35

This was a fun little drawing and dice rolling activity. It was a good activity with children and on my own. Provided the basis for coloring and more elaborate story telling that what was laid out in the base rules. I would call it a good imagination scaffold.



Rating:
[4 of 5 Stars!]
How to Host a Dungeon
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How to Host a Dungeon
by Adrien p. [Verified Purchaser] Date Added: 05/13/2019 19:03:18

it's wrong. 5$ for 26 pages ? the free ebook version on Android has 26 pages. The real version has 72 pages for 5$. Update please.



Rating:
[1 of 5 Stars!]
For the Love of Dungeons
by Robert S. [Verified Purchaser] Date Added: 03/23/2013 07:58:19

I love these dungeons. They are small and simple and can be plopped in anywhere. Easy to stock and use and they make my brain think. And the price was right. The other reviewer was right though, a good bit of this product is blank pages. I mean its a PDF, we can print out the pages we want and supply our own blank paper it doesn't have to be in the product. The whole thing would have been better served to have simply skipped the blank pages.

Having said that, Planet Thirteen really needs to produce a much, much, larger book of these dungeons and link it with How To Host A Dungeon to make it easy to drop actual maps into the dungeon created with that system. That would rock.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
For the Love of Dungeons
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For the Love of Dungeons
by Christopher H. [Featured Reviewer] Date Added: 04/05/2012 12:32:52

This product isn’t what I expected. Based on the cover and the description, I expected full-page dungeon drawings annotated with story ideas. I got the hand-drawn dungeons and the story idea annotations, but after the cover the dungeons are actually very small, and each one occupies less than 1/2 of the page on which it appears. Almost half of the page is just a grid of light blue squares intended for you to write notes—an absolute waste of space, in my opinion. Each page has a nice quotation about dungeons, but this isn’t a coffee-table book. I waffled between giving this product two stars and giving it three; in the end, I rounded up to three because the dungeons and their annotations could spark some fun story ideas. “For the Love of Dungeons” is definitely not worth the original price of $5.00, but it could repay a $1.00 (the current price as of this review) if you need a quick imagination boost.



Rating:
[3 of 5 Stars!]
How to Host a Dungeon
by Mark M. [Featured Reviewer] Date Added: 02/09/2010 19:38:20

How to Host a Dungeon, by Tony Dowler, is a fantastic example of an easy to use game tool. As described in the introduction it is, “…part solo game, part toy, part toolkit for creating dungeons in the style of the Dungeons and Dragons role-playing game.” Even though it refers to it as a solo game there is no reason this cannot be used with 2 or 3 people. Not so much as a ‘game’ in that instance, but as a toolkit. The directions were very easily followed, and the supply list consisted of things typically found around the house. As long as you can find some blank paper, pencil, some dice and a few token counters you are set to go. Oh and one must not forget you need a hand; however, we can assume if you can hold a pencil then you indeed have one to use! The game/toolkit is split into four ages: the Primordial Age, the Age of Civilization, the Age of Monsters and the Age of Villainy. To begin with, a simple line is drawn towards the top of the page. During the Primordial Age, you begin to roll dice, and where the instructed die drops on the page is where certain physical characteristics appear. They might be Mithral deposits or caverns and the like. Not to mention the introduction of an Ancient Wyrm or two. Once this stage is complete you move onto the Age of Civilization. This first begins with the introduction of a Dwarven mine shaft. Note that you do have the option of choosing the Drow instead of Dwarves. The Dwarves expand, as they do, underground. With some more roles of the die and using a finger or thumb for the required measurements you begin to create a whole Dwarven empire; complete with Great Halls, Workshops, Barracks and Treasure Rooms. Next in the line is the Age of Monsters. With a few more rolls of the die you create castles, farms, cities, wizard towers and begin to send expeditionary forces into the underground caves. Some adventuring parties return with treasure and help to continue the building of life on top of the ground and others meet their fate at the hands of goblins who have been breeding deep beneath the surface or a Giant Spider or two! The Age of Villainy would begin when the previous stages are complete. We actually didn’t continue into this stage for two reasons. Reason number 1: It was getting to be pretty late in the evening. Reason number 2: We actually thought that it would be a fanstastic place to throw in your own adventuring party and use the map we created. This is a perfect game to sit down with a friend or S.O. who plays and do some plotting on a quiet afternoon or evening. I also found this to be a very creative way of randomly creating a dungeon for your gaming group to adventure in. Overall, I would highly recommend this to someone who likes to run the show and especially wants another great tool that they can use to enhance their current or future campaigns.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
How to Host a Dungeon
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